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Wer das Wort hat, hat die Wahl

Wer das Wort hat, hat die Wahl.

Das Wort dient Dichtern und Politikern,
vor-urteilt Fremde und ver-urteilt zu Tode.
Es macht Präsidenten, aus Verlobten ein Paar
und aus meinen Vorfahren umherirrende Wüstenwanderer.

Das Wort streichelt Eitelkeit,
gibt Geborgenheit und macht Angst.
Es pflegt Gemeinsamkeit, spielt Gelassenheit und zeugt Liebe.

Wer das Wort hat, hat die Wahl.

Das Wort beschreibt Übelkeit,
vernebelt Dummheit und erklärt den Krieg.
Es zeigt den Weg, zeichnet Visionen
und besiegelt Vertragliches.

Das Wort beflügelt, erstarrt im Brief und weckt die Lust.
Es schafft Wissen, zerstört die Freiheit und eröffnet Spiele.

Wer das Wort hat, hat immer die Wahl.

Das Wort erschöpft alles,
erschafft den Mensch und evolutioniert das ich zum wir.
Es wechselt Eigentümer,
stellt und befriedigt alle Fragen.

Kein Wort?
Kein Gott, kein Mensch. Nichts das beschreibt, was ist und bleibt.
War das Wort am Anfang, wird es auch am Ende sein.

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